Archiv für August 2007
Alle Menschen sind gleich
Freitag, 31. August 2007Pyrael schrieb eben über seine Plautze und Menschenrechte; unter anderem eben “Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.”. Dabei weiß doch jeder, daß das so nicht stimmt! Homoehen sind gesetzlich ein Witz, Frauen müßen keinen Wehrdienst leisten und Kinder dürfen nicht wählen. Eigentlich müßte es doch heissen “Alle Deutschen sind vor dem Gesetz fast gleich.”
Frauen sind asozialer als Männer
Freitag, 31. August 2007no comment
Fleck am Boden
Donnerstag, 30. August 2007
Sabine hat sich heute per ICQ beschwert, daß ich auch über den sinnlosesten Scheiß mindestens drei Seiten im Blog schreiben könnte; daß man mir, ausgerechnet mir, so etwas unterstellt, ist wirklich nicht haltbar und muß sofort widerlegt werden! Ich gebe mir die größte Mühe bei der Suche nach einem spannenden Thema für meine Blogartikel, grübel jederzeit darüber nach, mache mir sogar manchmal Notizen, die ich mir selbst per email zuschicke, wenn ich gerade keine Zeit für einen ausgefeilten Artikel habe. So einen Artikel schüttel ich ja nicht einfach aus dem Ärmel, schreibe sowas nicht einfach runter, sondern tüftel an jedem Satz, feile hier, lösche dort, füge dort ein, verwerfe wieder und nicht selten kommt es vor, daß ich einen Entwurf ganz wegwerfe.
[00:15] bee.yard: du schaffst es auch über nen fleck am boden 3 seiten zu schreiben *g*
Das ist also der Vorwurf, der widerlegt werden wird. Zunächst ist es gar nicht so einfach, wenn man über einen Fleck schreiben würde, denn als erstes würde sich die Frage stellen, welchen Fleck man wählt. Nicht jeder Fleck ist es wert, daß man über ihn schreibt. Im Gegensatz zu einem Fleck auf einer über die Jahre liebgewonnen Jacke, ist so ein Fleck am Boden nichts besonderes, da Dank der Schwerkraft oft Flüssigkeiten jeglicher Herkunft ihren Weg gen Boden finden.
Halt, doch! Ein Fleck auf einem teuren Teppich, sagen wir ein handgeknüpfter Teppich aus einem orientalischen Land, da wäre ein Fleck sicherlich sehr ärgerlich und er wäre es vielleicht sogar wert, daß man darüber ein Wort in seinem persönlichen Blog erwähnt. Vielleicht ist er gar ein Erbstück der kürzlich verstobenen Großmutter oder eines Onkels, der bei einem schrecklichen Radunfall ums Leben kam. Ein Fleck der dagegen auf einem ordinären Fichtenfakelinoleumboden oder auch auf echtem Parkett ist, dann kann man darüber nur müde lächeln und wischt ihn kurz mit einem Tuch auf oder läßt ihn einfach bis man mal wieder den Boden naß wischt. Über so einen Fleck würde man natürlich nicht schreiben, denn es interessiert ja nun wirklich niemanden. Natürlich interessiert auch der Fleck auf dem handgeknüpften Teppich oder auf der liebgewonnen Jacke niemanden, aber doch schon ein wenig mehr, denn solche Flecken haben Konsequenzen!
Ha! Widerlegt!
Teekanne
Donnerstag, 30. August 2007
Irgendwie war ich nie ein Teetrinker; der Aufwand war einfach zu groß: Wasserkochen, Beutel rausfriemeln, in die Tasse rein und dann ein paar Minuten warten um schließlich den tropfenden Beutel in meinem Aschenbecher zu entsorgen, der dann schön die Asche und Stummel zusammenklumpt! Das war mir einfach zu stressig.
Bis ich vor ein paar Tagen Pfefferminztee trank!
Gott, warum ist mir früher nie aufgefallen, wie geil das schmeckt!? Wahrscheinlich da man im Krankheitsfall von Mama höchstpersönlich gezwungen wurde ihn zu trinken und die Grippe sowieso den Geschmacksinn getrübt hat.
Jedenfalls ist mein Tee-Konsum sicher um mehrere 1000% gestiegen und nun ziehe ich es in Erwägung eine Teekanne zu erwerben, die den Genuß nicht nur steigern, sondern auch billiger werden lassen soll. Doch eine Teekanne kauft man nicht einfach so, denn eine Teekanne ist nicht gleich Teekanne! Von 5 bis 300 Euro ist alles vertreten in unendlich vielen Varianten… Wahrscheinlich werde ich mir einen Klassiker kaufen (der gleichzeitig auch ein Symbol für 3D ist!). Oder eben so ein Bodum Highendmodell; solche Entscheidungen sind nicht gerade meine Stärke…
Ist es zu hart…
Donnerstag, 30. August 2007…bist du zu schwach.
Mit 12 bis 16 Jahren hab ich alles gespielt, was mir unter die Finger kam; von Autorennen, über Jump and Run bis Adventures. Danach wurde ich wählerischer, aber das Angebot auch größer und unübersichtlicher. Inzwischen spiele ich fast gar nicht mehr, abgesehen von viel zu seltenen Starcraft-LAN-Partys und hin und wieder ein wenig World of Warcraft.
Ab und zu juckt es mich aber doch und ich kaufe mir für teuer Geld ein Spiel, nur um es zu installieren, eine halbe Stunde zu spielen und es dann wegzulegen.
Gestern hatte ich wieder so ein Jucken! Allerdings gab ich diesmal kein Geld aus, sondern zog mir vorausschauend die Demo von Bioshock aus dem Netz, nur um festzustellen, daß 1. mein Rechner langsam wirklich zu alt ist, 2. ich kein Zocker mehr bin und, am erschreckensten, 3. meine Nerven verkraften so einen Horror-Shooter nicht mehr!
Schon in der Anfangssequenz lagen meine Nerven blank und ich schlich durch das Level wie ein Kleinkind bei Gewitter durch den dunklen Flur.
Mein kleiner Bruder rennt da sicher durch, als wäre es ein Super Mario-Level und selbst meine Ex-Freundin hat Doom 3 gespielt, aber dann aufgehört, weil es “zu langweilig ist”. Ich sollte meinen Arzt bitten, mir stärkere Medikamente zu verschreiben…
Russian Cats
Mittwoch, 29. August 2007Wer mir eine super Analyse darüber schreibt, hat einen Wunsch bei mir frei! Ich geh dann mal solange meinen Kaktus füttern…
Er kommt…
Dienstag, 28. August 2007Fuck your sins!
Dienstag, 28. August 2007Spiele sind Kulturgut
Dienstag, 28. August 2007“Wenn wir sagen, wir fördern Filme, weil wir auch gute Filme haben wollen, und wir wollen Filme haben, die nicht ausschließlich in Hollywood produziert werden. In der selben Idee kann man, finde ich, und muss man auch Computerspiele unterstützen. Und wir müssen uns einfach auch in diesem Bereich überlegen, wie wir eine Förderstruktur aufbauen können. Es sollte auch eine öffentliche Förderungsstruktur sein, die eben besonders die guten Computerspiele fördert.”
Telefon pur
Montag, 27. August 2007
es ist billig
man kann telefonieren
es hat ein Adressbuch
SMS schreiben is drinnen
Tastatur leuchtet
16 Klingeltöne weisen einen auf Anrufe hin
Kalenderfunktion, damit man nix verpasst
Wecker zum wecken
62 Gramm leicht
350 Stunden Standy
3 Stunden telefonieren
und als Mini-Highlight: ein Radio
Was braucht man mehr? Samsung C170
YEAH!
Montag, 27. August 2007Nazischeiße
Montag, 27. August 2007
In Österreich herrschen andere Sitten; der Chef der FPÖ-Jugend ließ verlauten, daß sie eine Schafherde im Stadtgarten wollen damit es weniger Vergewaltigungen gäbe. Die haben hier echt den Arsch offen!!! Überhaupt, wenn man sich die ganze gequirrlte Nazischeisse hier mal durchliest (FPÖ, BZÖ), weiss man nicht ob man lachen oder weinen soll!
Wie lange noch…
Samstag, 25. August 2007
So ein menschlicher Organismus macht wirklich einiges mit! Bei jeder Gelegenheit räucher ich meine Lunge ein, bespasse meine Leber mit Alkohol, benebel mein Gehirn mit Tetrahydrocannabinol, maltretiere meine Trommelfelle mit Metal, steche mir Pigmente unter die Haut und lasse den ganzen Körper gerne mal ne Nacht durchlaufen. Aber hey… es geht :D Mal sehen wie lange noch…
Leidenschaftslos
Samstag, 25. August 2007Ein Interview mit “Radio Hamburg”
Kann man sagen, dass sie leidenschaftslose Musik spielen?
Tanja Ötvös: Das ist gar keine so schlechte Bemerkung. „A.C.“ ist Musik, die die Leute im Büro und beim Autofahren gern hören, aber es ist selten so, dass jemand aufspringt und schreit: „Die Sugarbabes sind die beste Band der Welt!“
Wenigstens sind sie schon darauf gekommen, daß das so nicht mehr lange funktionieren kann.
Was heißt das für die Zukunft der Radios?
Martina Müller: Unserer Ansicht nach liegt die Zukunft darin, im Zuge der Digitalisierung unter einer Dachmarke verschiedene Sparten auszubilden.
Klarstellen
Freitag, 24. August 2007
Um das hier mal klar zu stellen; normalerweise sehe ich wirklich scheisse aus!
Karl Lagerfeld bekommt Herpes, wenn er auch nur meinen Namen hört, Claudia Schiffer wird grün im Gesicht und macht diese Brechlaute und Viva-Moderatoren fliehen wie die Lemminge.
Meine einzige modische Anforderung ist, daß die Klamotten möglichst dunkel sind; quasi als Statement und Hinweis. Bevorzugt Metalshirts. Wenn man jemanden trifft, der ein Shirt einer respektablen Band trägt, dann nickt man sich im vorbeigehen kaum sichtbar zu, andere schauen weg, des nachts wechseln manche gar die Strassenseite (dabei sind Metaller meines Erachtens nach die friedvollsten Menschen wo gibt!).
Ansonsten bin ich sehr pragmatisch: die Klamotten müssen robust sein, lange halten, dürfen aber auch was kosten. Nach einigen Jahren hab ich mich da auf eine Marke eingeschossen, die wie ein hartes Auto klingt. Da kenne ich die Größen und weiss, dass es passt und die Qualität in Ordnung ist.
Marketinguniform des Grauens
Donnerstag, 23. August 2007Nazigation
Dienstag, 21. August 2007[15:11] Stephan: Wir haben DIE Marktlücke gefunden…
[15:11] Stephan: Navis für Rechtsradikale “Nazigations-Geräte”
[15:11] Stephan: Das Spitzenmodell heisst “Mein Führer”
[15:11] Stephan: Du kannst rechts abbiegen oder dreimal rechts…
[15:12] Stephan: Kartenmaterial von Deutschland in den Grenzen von 1944 und den deutschen Kolonien
[15:14] Stephan: Nur Endziel angeben und schon wird einmarschiert
Meeresfrüchte
Freitag, 17. August 2007Untrue?
Donnerstag, 16. August 2007
Langsam mache ich mir sorgen um meine geistige Gesundheit und mein Umfeld. Vor ein oder zwei Wochen habe ich mir einen Myspace-Account zugelegt und ein paar Freunde “geaddet” (furchtbares Unwort), die ich bereits kannte. Dann zog ich los und fügte einige meiner Lieblingsbands hinzu; Edge of Sanity, Down, Lvmen etc. Alles verehrungswürdige Bands, Gitarren, Drums, viel Wums und Gegrunze und Gekreische, eben so wie man es gerne mag. Dann lies ich mich ein paar Tage mit den Wellen in Myspace treiben und hörte hier und dort und wenn mir etwas besonders gefiel, habe ich diese ebenfalls zu meinen Freunden hinzugefügt.
Nun mußte ich mit erschrecken feststellen wieviel Elektrokram inzwischen dabei ist! Verweichliche ich auf meine alten Tage noch? Werde ich etwa UNTRUE? :D









