Archiv für September 2007

Ich hasse Musik

Donnerstag, 20. September 2007

Den Song kann man echt alle paar Monate wieder auspacken…

Knorkator – Ich hasse Musik

Ich hasse C-Dur, F-Dur, G-Moll,
und auch von Dis habe ich die Schnauze voll.
Alle Akkorde, die graden und die schrägen;
Akzente, Crescendi und Haltebögen.
Ich hasse halbe und ganze Noten,
und auch die Pausen gehören verboten.
Ritardandi, Phrasierungen,
Synkopen, Triolen, Punktierungen.
Ich hasse Terzen, ich hasse Primen.
Ich hasse Quinten, Oktaven, Septimen.
Ich hasse B’s und Kreuze desgleichen,
nicht zu vergessen; die Auflösungszeichen.

Ich hasse Musik.

Ich hasse Oper und Operette,
Kantaten, Sonaten und Menuette.
Komponisten und Dirigenten,
Profis, Amateure, Musikstudenten.
Ich hasse Hörner, Posaunen, Trompeten
Und auch Fagotte, Oboen und Flöten.
Ich hasse Pauken, Trommeln und Becken;
All das stupide Jekloppe mit Stöcken!
Ich hasse Bratsche und Violine.
Das jag ich alles durch die Hächselmaschine.
Ich hasse Celli und Kontrabässe,
die kriegen alle eins auf die Fresse!

Ich hasse Musik.

Ich hasse Telemann, Haydn, Händel,
Vivaldi und all dat Perückenjesändel!
Ich hasse Dvorak, Verdi, Puccini,
Mendelssohn, Carl Orff und Paganini.
Ich hasse Chopin und Debussy,
Maurice Ravel und Erik Satie.
Ich hasse Wagner, Smetana, Schumann,
Brahms, Sibelius und Chatchaturian.
Ich hasse Beethoven, und man kann sagen
Er selber musste das ja nicht ertragen.
Ich hasse außerdem Bach und Liszt,
und darauf reimt sich Krach und Mist!

Musik hören

Mittwoch, 19. September 2007

Als Kind habe ich Schallplatten gehabt von Hui Buh, von den Schlümpfen, Grimms Märchen, den Drei Fragezeichen und einigen Hörspielen über Entdecker und Abenteurer; insgesamt mögen es keine zwanzig gewesen sein. Fragile, große schwarze Scheiben, die vorsichtig behandelt wurden und immer und immer wieder gehört wurden.
Zu Weihnachten bekam ich einen Kassettenrekorder mit Aufnahmefunktion, die mein Vater mir geduldig erklärte und mich faszinierte. Bald entstanden kleine Radiosendungen und Hörspiele, die ich mit allerlei Effekten untermalte.
Doch auf Kassetten konnte man auch die TKKG-, Alice im Wunderland- und Disney-Platten von Freunden kopieren, was meinen Audiovorrat sicher verdoppelte.
Als schließlich Musik einzug in mein Leben hielt, kam auch ein Walkman hinzu. Inzwischen hatte ich sicher drei Dutzend Kassetten und man konnte jede einzelne mitsprechen bzw. -singen.
Die CD wurde populär und bezahlbar, ein PC wurde mit Rasenmähen und Zeitungen austragen vom Nachbar abgekauft und dann gab es plötzlich einen sogenannten “Codec” names mp3 mit dem man ganze CDs platzsparend auf seinem Rechner horten konnte.
Dann ging alles ganz schnell! Die Sammlung wuchs, man verdiente mehr Geld, kaufte mehr CDs, bekam von Freunden immer mehr Musik, das Internet wurde schneller und schneller und bald konnte man die Songs nicht mehr mitsingen.

Wenn ich heute eine neue, vielverprechende CD in den Händen halte, wird sie gerippt, kommt auf meinen Player und dort bleibt sie für mindestens einen Monat. Mein Player hat 1GB Platz, aber selten habe ich mehr als 300MB belegt, damit ich diese vier oder fünf Alben, die drauf sind oft genug höre um sie zu verstehen, wirklich kennenzulernen, wie man es früher mit Kassetten tat.
Das ist man den Bands irgendwie schuldig.

Hört wieder bewusster Musik!

Ich kann nicht…

Mittwoch, 19. September 2007


Ich kann kein Faß anschlagen oder Billard spielen oder Skat,
Fußball interessiert mich nicht, ich kann keinen Abfluß reparieren und verstehe nichts von Autos oder Motorrädern, aber ich kann Lagerfeuer machen.

Aus Selim Özdogans “Trinkgeld vom Schicksal”, erschienen bei Aufbau Taschenbuch, empfohlen und ausgeliehen von Ilka.
Das Buch ist wirklich gut; ich erkenne mich zu oft selbst wieder in seinen Geschichten und Gedanken.

Long Distance Calling

Mittwoch, 19. September 2007

Feine instrumentale Mucke, die mal aus deutschen Landen kommt! Aus Münster genauer gesagt. Manchmal lohnt es sich tatsächlich sich bei Last.fm oder in myspace treiben zu lassen, statt gezielt zu surfen.

Long Distance Calling auf myspace
Infos über die Band beim Label

Klostergang

Mittwoch, 19. September 2007

Ein nie wirklich fertig gewordenes Rendering… mit Cinema 4D und Photoshop.

Pothead

Mittwoch, 19. September 2007

Dank von Ilka dem ihrem Cousin, habe ich von dieser netten Band aus Berlin erfahren; Pothead. Angeblich ursprünglich aus den Staaten wohnen sie nun mit uns im düsteren, alten Europa und touren durch Deutschland. Unter “Musik” kann man sich deren Seite eine Menge anhören und auch runterladen. Have Fun!

Pothead-Homepage

Warten

Mittwoch, 19. September 2007

Mein Paket soll endlich kommen! Es soll kommen, kommen, kommen!!! Jetzt gleich! *hibbel* Ich will, daß es kommt! Und ich will es aufreissen und die Kamera herausrupfen und mich stundenlang in dem Handbuch verkriechen! Ach nee, ich muß arbeiten… aber kommen kann es trotzdem JETZT!
martina: “…das ist die geilste cam überhaupt on earth…chuck hat die erfunden quasi…”

Sie ist weg, der Herbst kommt

Dienstag, 18. September 2007

Sie ist weg, der Herbst kommt.
Nach ein paar Schritten zerfetzt der Wind meinen Ikea-Family-Schirm, den ein fleissiger Wanderarbeiter irgendwo auf dieser Welt mit geübten Fingern zusammengesteckt hat. Der Regen spritzt den Dreck der Straße gegen meine nackten Beine; heute früh verhieß der Sonnenaufgang noch schönes Wetter und ich zog meine kurzen Hosen an und fuhr mit dem Rad. Nun lasse ich es stehen.
Schön, wenn die Musik passt. Pelican haben sicher einen großteil ihrer Songs bei diesem Wetter geschrieben und begleiten mich nun.
Die Oma an der Haltestelle würdigt mich keines Blickes.
Die Straßenbahn kommt, ich steige ein und gehe bis zum Ende durch. Die Scheiben sind beschlagen, die Welt draußen grau und verschwommen. Das macht nichts. Die Menschen haben die Kaputzen tief ins Gesicht gezogen, verstecken sich unter Schirmen, schauen zu Boden, eilen möglichst schnell nach Hause.
Ich will auch nach Hause, aber ich fahre nur zu meiner Wohnung…

Was kann ich tun!?

Dienstag, 18. September 2007

Ein Interview mit dem Autoren Ishmael Beah, der mit 13 Jahren Kindersoldat in Sierra Leone war im Interview mit Nadja Kirsten für die Zeit.

Mich interessiert beim Studieren (Politik) immer die Frage: Wie wird aus der theoretischen Erkenntnis praktisches Handeln? Manche Studenten scheinen zu vergessen, dass es hier um die Wirklichkeit geht. Ein gutes Essay schreiben ist schön, aber darin darf es sich doch nicht erschöpfen. Für mich ist der Sinn des Studiums, weiterzukommen bei der Antwort auf die Frage: »Was kann ich tun?« Nicht: »Wie bekomme ich eine Eins?«

Das Buch ist sicher nicht uninteressant! Ab auf die Wunschliste…


btw: Wer den Film “Blood Diamond” noch nicht gesehen hat, sollte das ruhig nachholen; kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber doch ein sehenswerter Film.

Piratenpartei

Dienstag, 18. September 2007

Ich habe schon vor einiger Zeit über die Piratenpartei geschrieben (muß im alten Blog gewesen sein) und fand eben bei Rene einen Hinweis auf ein sehr nettes Interview beim elektrischen Reporter mit dem Bundesvorsitzenden der Piratenpartei Deutschland: Jens Seipenbusch

Klick mich! Ich bin der Link zu einem Interview, das Dein Leben verändern könnte/sollte!

(Und ich hab wieder was für meine Sparte “Politik” getan!)

Schöckel

Montag, 17. September 2007


Unser Ausflug auf den “Grazer Hausberg” Schöckel. Ein wunderschöner Tag mit Seil- und Sommerrodelbahn, Essen gehen, Aussicht geniessen, Kühe, Kuhfladen, Topfenstrudel, lange Bus fahren und total müde nach Hause kommen :)

Eine neue Kamera…

Montag, 17. September 2007

Ich hab es getan… ich habe auf “Bestellen” geklickt…
Nach tagelanger Überlegung, Für und Wider, Datenblättern, Forenbeiträgen, Blogs und einem Besuch im Fotoladen habe ich mich schlußendlich für eine Canon 400D entschieden. Hinzu kommt ein neuer Rucksack mit extra Fotofach und eine 4GB-CF-Karte. Ein teures Hobby habe ich da… zum Glück kauft mattin meine Canon A640 (die ich sicher vermissen werde) und Ilka meinen liebgewonnenen Crumpler-Rucksack.

Flame

Samstag, 15. September 2007

Ein schöner Satz in einem Foto-Forum…

…zudem bin ich 1 jahr länger im forum angemeldet, also ist meine meinung sowieso richtiger als deine…

Christbaumkugeln

Freitag, 14. September 2007

Ein kleines Superspeedrendering für einen Contest auf 3D-WorXX.com zum Thema “Verpackungen”. 15 Minuten modelliert, 20 Minuten Materialsetup, 5 Minuten Lichtsetup, 30 Minuten gerendert; ich bin stolz auf mich :D

Essen gehen

Freitag, 14. September 2007

Gestern Abend liefen wir durch die Innenstadt auf der Suche nach etwas Nahrung; in Würstlstandstimmung waren wir nicht, im Brot und Spiele waren wir schon zu oft und in der Scherbe und beim Chinesen am Kunsthaus waren wir auch schon.
Also ein wenig ziellos umherirren, bis man vielleicht was nettes findet.
Früher oder später landet man bei einem Grazspaziergang immer auf dem Schloßberg; dort ist ein sehr feines Restaurant mit, wie soll man sagen… Preisen, die erhoffen lassen, daß das Essen vorzüglich ist: das Aiola.
Erst wird man vom Kellner nicht beachtet, da man keinen Anzug anhat. Wenn man schließlich genug gewunken und sich lautstark beschwert hat und der Kellner vor einem steht, bestellt man zunächst ein großes Gösser vom Faß und verlangt die Karte und der Tisch könnte auch mal abgewischt werden!
Die durchaus schön gestaltete Karte lies mein Portemonnaie leicht blaß werden, aber man gönnt sich ja sonst nichts! Endlich bestellten wir und beschlossen doch besser drinnen zu speisen, da es unter freiem Himmel doch ein wenig kühl wurde.
Ilka bestellte einen Ruccola-Salat (mit Parmesan, Balsamico) zur Vorspeise und Lachssteak (mit rotem Gemüsecurry und Jasminreis) als Hauptgang. Meiner einer nahm gegrilltes Gemüse und anschließend Kalbshüftsteak (gebratener Polenta, mediterraner Mangold, Rotweinbutter) und eine Haustorte (Schokolade und weiße Trüffelcreme) als Dessert.
Für ein solch noblen Laden kam das Essen recht zügig, oder aber die Zeit verflog schnell, da wir uns sehr gut unterhielten; jedenfalls war das Essen wirklich vorzüglich!
Einfach mal das Geld nicht versaufen, sondern in einem Nobelrestaurant rausschmeissen!

OKOKOK…. ich werd vielleicht wirklich alt! Die Beweislast ist wirklich erdrückend; spazieren gehen, teuer essen statt Disco und dann noch die Sache mit den Computerspielen… DON´T JUDGE ME!

Ein sehr schöner, romantischer Abend :)

Geld

Mittwoch, 12. September 2007

Ich mag Geld nicht; es kommt und geht und irgendwie steht es nie in einer Relation zu dem was man macht oder ausgibt…

Bürohund

Mittwoch, 12. September 2007

Wieder ein sinnloses Gespräch im ICQ

[18:31] mikelima: is bei euch auch schoen herbstlich geworden?
[18:31] mikelima: hier is richtiges spazierwetter…. ich werde alt, ich mag inzwischen spazieren :D
[18:32] mikelima: ok, mit ner dose bier… aber es is immer noch spazieren
[18:32] LoD: kauf dir nen hund dazu^^
[18:33] mikelima: n buerohund waere schon was!!!
[18:34] LoD: hopp, bring mir kaffee und zigaretten^^
[18:34] mikelima: das waers! der bekommt auch n rucksack um und macht sich notizen
[18:34] LoD: auch eine abneigung gegen chefs sollte er haben
[18:35] mikelima: genau
[18:35] mikelima: er beisst bei worten wie “aenderungen”, “varianten” und “deadline frueher”
[18:36] LoD: “index anhebung”…. “mal eben”…. “nur kurz”…

Warum Blogspot für mich besser ist…

Mittwoch, 12. September 2007

WordPress ist wirklich eine feine Sache; es ist einfach zu installieren, einfach anzupassen, es gibt verdammt viele Plugins und es gibt überall Hilfe in Form von Foren, Tutorials, Blogs mit Tipps und so weiter.
Das Dumme war, daß ich mehr Zeit mit den Themes und CSS und den PHP-Schleifen und den Plugins verbracht habe, als mit dem schreiben neuer Einträge.
Bei Blogspot kann man zwar auch ein wenig ändern, ist jedoch stark eingeschränkt. Dafür brauche ich mich nicht um die Sicherung der Daten kümmern, mein eigener Server und die Datenbank bleibt sauber und Bilder und Videos hochladen ist ist sehr einfach!
Jede Banane hat zwei Seiten… oder so ähnlich…

Wahr

Dienstag, 11. September 2007

Märchendising

by stephan

Widerlicher Spam

Dienstag, 11. September 2007

Die “normalen” Spam-Mails, die gespickt sind mit Fäkalsprache, diversen Potenzmitteln und mehr oder weniger kreativen Wortschöpfungen, die finde ich ja in Ordnung; und noch viel wichtiger, mein Spam-Filter kommt damit zurecht!
Schlimmer, ja geradezu widerlich, finde ich diese neuen Spam-Mails:

Hallo! Mein Name ist Maria Webber. Ich bin Studentin. Momentan wohne und studiere ich in Hamburg.
Mein Traum ist einen Mann kennenzulernen, der mir ein echter Freund oder wohl etwas mehr sein könnte.
In Männern schätze ich Geist und Anständigkeit besonders.
Leider findet man so was heutzutage nur sehr selten. Es mag ja auch sein, mir lache das Glück eines Tages und ich Dich treffen kann!
Ich freue mich riesig auf eine neue und interessante Bekanntschaft.
Willkommen auf meiner Homepage! Näheres finden Sie unter: XXXXXXXXXXX (Link entfernt)
Kuss Maria

Irgendwie tut mir diese fiktive Maria fast leid… vielleicht spende ich Ihr ein paar Euro mit meiner Kreditkarte :D