Muße

Hätte heute jemand Muße, er wäre nicht stolz darauf, sondern arbeitslos. (Adam Soboczynski auf Zeit.de)

2 Antworten zu “Muße”

  1. anima sagt:

    Ich stelle fest, dass Künstler und Philosophen anscheinend in den Augen vieler Mitmenschen per definitionem über Muße verfügen!

    Siehe: “Arbeitslosigkeit ist inzwischen nicht mehr nur ein Vorrecht von Philosophiestudenten” (Simpsons, weiß leider nicht welche Folge)

    Ein nettes Zitat, gefunden in einem Aufsatz von Russell :

    “Es ist keineswegs schwierig für ihn, sich einen fetten Posten und ein gutes Einkommen zu verschaffen, vorausgesetzt, daß er bereit ist, als Werbechef oder Hofnarr seine Dienste einem stupiden reichen Mann zu verkaufen.”

    Wobei das “stupider reicher Mann” relativ ist. Man könnte hier auch “neoliberalistischer Konzern” oder so einsetzen.

  2. anima sagt:

    ach ja, hoffe ich hab das nicht missverständlich formuliert:
    da man nötigerweise Geld braucht, war das nicht wertend gemeint – von wegen “bereit sein das zu tun” !

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